Hinter den Kulissen
Hoverpoint wurde entwickelt, um Drohnenpiloten die präziseste, sicherste und intuitivste Flugvorbereitung direkt auf dem Smartphone zu ermöglichen. Von der Berechnung des exakten Kamera-Sichtfelds bis hin zur Analyse komplexer Windprofil-Daten in verschiedenen Höhen.
Von der simplen Idee zum digitalen Co-Piloten
Angefangen hat alles ganz harmlos. Als gebürtiger Hesse, heute in Bremen zu Hause, suchte ich einfach nur eine pragmatische Lösung für mein Hobby. Als gelernter Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und KFZ-Mechatroniker bringe ich von Haus aus ein tiefes technisches Verständnis mit. Heute bin ich als Inbetriebnehmer in der mobilen Robotik im Außendienst tätig – ein Job, der mir perfekt entgegenkommt: viel unterwegs, mit reichlich Gelegenheit, meine Leidenschaft für den Drohnenflug in den Alltag zu integrieren.
Für meine Top-Down-Aufnahmen wünschte ich mir zunächst nur ein KI-gestütztes Tool, das mir interessante Spots auf der Karte heraussucht. Genau diese KI-Idee brachte das Projekt überhaupt erst ins Rollen. Sie steckt heute noch in den Kinderschuhen – vom Tisch ist sie aber keineswegs.
Denn zuerst stand die klassische Flugprüfung im Vordergrund: kurz checken, ob und unter welchen Auflagen man an einem Spot überhaupt abheben darf. Und wie es bei echten Gründergeschichten oft ist – das Vorhaben verselbstständigte sich. Erst dachte ich: Okay, baust du das Ganze als Webseite. Doch wer viel im Außendienst unterwegs ist, weiß: Man will Spots spontan prüfen, ohne umständlich mobile Websites zu laden. Also musste eine eigene App her. Ich fuchste mich in die Entwicklung ein – das erste greifbare Ergebnis war eine schlichte Karte mit den offiziellen Geozonen.
Um nicht durch die rosarote Brille auf mein Werk zu blicken, gab ich die App einem befreundeten Piloten für den Alltagseinsatz. Dieser Einsatz in der Praxis brachte den entscheidenden Wendepunkt: Eine App, die nicht offiziell aus dem Store kommt, sorgte im Alltag für Probleme. Der nächste Schritt war damit unausweichlich – ab in den Play Store.
Ab da gab es kein Halten mehr. Aus einer ersten Idee wurden neue Design-Ansätze, dann wieder neue Ideen. Was als kleines Hilfsmittel begann, wuchs zu einer umfassenden Anwendung heran, in die nahezu jede freie Minute floss. Heute steht ein massiv ausgebautes Grundgerüst, und der Fokus liegt auf dem Feinschliff: laufende Optimierung und das direkte Umsetzen von Feedback anderer Piloten.
Der eigentliche Mehrwert liegt in der Bündelung – die Luftraumkarten vieler Länder in einer einzigen App zu vereinen und mit möglichst wenigen Klicks sofort zu sehen, ob man fliegen darf oder nicht. Aus der harmlosen Idee, per KI ein paar schöne Spots zu finden, ist so ein ausgewachsener digitaler Co-Pilot geworden.
Warum ist Hoverpoint kostenpflichtig?
Heutzutage herrscht oft das Gefühl vor, dass Apps im Internet kostenlos sein sollten. Doch „kostenlos“ bedeutet in der App-Welt meistens entweder nervige Werbebanner, den heimlichen Verkauf von Nutzerdaten oder ein schnelles Einstellen des Projekts, weil die laufenden Kosten den Entwickler erdrücken.
Bei Hoverpoint gehe ich einen anderen Weg: Ich schütze deine Privatsphäre komplett und verzichte auf Tracker. Da die App jedoch professionelle Live-Daten verarbeitet, entstehen bei jeder Nutzung echte, laufende Kosten auf meinen Servern. Ein faires Pro-Modell sorgt dafür, dass die App dauerhaft unabhängig bleibt und stabil betrieben werden kann.
Karten- & Satelliten-Infrastruktur
Hochauflösende Satellitenbilder und topografische Höhendaten erfordern spezialisierte Server (Karten-Kacheln), die pro Abruf lizenziert und zwischengespeichert werden müssen.
Echtzeit-Wetter & Windprofile
Die detaillierte Berechnung der Windgeschwindigkeiten und Böen in verschiedenen Höhenstufen basiert auf professionellen meteorologischen Wettermodellen, deren Daten-Schnittstellen (APIs) kostenpflichtig sind.
Offizielle Geozonen & NOTAMs
Um temporäre Flugverbote, Flugplatz-Kontrollzonen und behördliche Einschränkungen minutengenau anzuzeigen, ruft mein Server kontinuierlich die offiziellen Daten der Luftfahrtbehörden ab.
KI-gestützte Funktionen
Komplexe Analysen wie der automatische Spot-Finder oder das Erkennen interessanter geometrischer Strukturen aus der Luft benötigen im Hintergrund teure Rechenleistung für die neuronale Bildauswertung.
Meine Freemium-Philosophie
Das bedeutet nicht, dass Hoverpoint komplett hinter einer harten Bezahlschranke verschwindet. Grundlegende Funktionen zur sicheren Orientierung bleiben immer für jeden Piloten frei zugänglich. Erst wenn du Funktionen nutzt, die mir im Hintergrund direkte Server- und API-Gebühren verursachen, bitte ich dich um einen fairen Beitrag.
Vielen Dank, dass du Teil dieser Reise bist!
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