Mit Version 7.15 kommen drei Neuerungen für die Flugplanung in die App. Tieffluggebiete und Hinweiszonen gibt es auch im Browser unter web.hoverpoint.info.
Tieffluggebiete der Bundeswehr
Die neue Ebene Tieffluggebiete (LFA) findest du unter Karte › Kartenansicht. Liegt die Kartenmitte in einem Tieffluggebiet, zeigt ein Hinweis oben auf der Karte das an, auch ob gerade Betriebszeit ist. Dort fliegen Kampfjets werktags bis etwa 75 m über Grund. Für Drohnen ist das kein Flugverbot, aber ein Grund für besondere Vorsicht. Für Fragen zum Tiefflug nennt der Hinweis das kostenlose Bürgertelefon des Luftfahrtamts der Bundeswehr.
Hinweiszonen für Flugplätze, die in DIPUL fehlen
44 Flugplätze und UL-Gelände bestehen laut OpenStreetMap, fehlen aber in den amtlichen Daten. Hoverpoint zeigt sie jetzt gelb mit 1,5 km Abstand und kennzeichnet sie klar als „nicht amtlich“. Der Zonen-Check behandelt sie wie einen Flugplatz: Fliegen nur mit Zustimmung des Platzes. Die fehlenden Plätze habe ich der DFS gemeldet.
3D-Ansicht: Objektivwechsel und Hochformat
Mit dem neuen Objektiv-Knopf wechselst du in der 3D-Ansicht wie im Flug zwischen den Kameras deiner Drohne, etwa Weitwinkel, mittleres Tele und Tele. „Hochformat“ dreht den Bildausschnitt wie bei Drohnen mit drehbarer Kamera. Passend dazu rechnet der Auflösungsrechner im Kamera-Assistenten jetzt mit Objektiv, Foto oder Video und dem horizontalen Bildwinkel. Dadurch ist auch der Kamera-Ausschnitt auf der Karte genauer.
Außerdem
- Spot-Vorschläge als Liste: Kategorien wählen, alle auf einmal merken oder als KML/GPX teilen.
- Zweites Handy oder Tablet: Die App erklärt einmal, wie Hangar, Flugbuch, Spots und Dokumente herüberkommen, und spielt ein vorhandenes Cloud-Backup mit einem Tipp ein.
- Schattenwurf: keine weiße Karte mehr auf dem iPhone, die Sonnenzeiten rechnet die App selbst, auch offline.
- Kartierung: Bildbreite und Bildtiefe richten sich nach dem Sensor deiner Drohne (z. B. 4:3 oder 3:2).
Version 7.15 ist für Android und iPhone verfügbar.
